Vollständiger Titel: "Das wunderthätige Unterröckchen. Eine Sage. Nebst zwei nagelneuen Originalbriefen des Berggeists Rübezahl" herausgegeben von Alexander Zaunkönig.
Mit einer gehörigen Portion Ironie und eingehüllt in eine unaufdringliche Frivolität erzählt der anonyme Autor eine abwechslungsreiche Sage über das (raub-)ritterliche Leben im schlesisch/böhmischen Riesengebirge. Lustige und überraschende Wendungen der Handlung sind an der Tagesordnung.
Die nicht immer ganz eindeutigen Kapitelüberschriften sind oftmals erst „im zweiten Anlauf“ zu verstehen.
In verschiedenen Fußnoten werden Bezüge zu historischen Sachverhalten hergestellt.
Die antiquierte Sprache mit ihrer eigenwilligen Syntax und Grammatik erhöht den Reiz dieses Büchleins.
Eine zentrale Rolle in der gesamten Handlung spielt der „riesengebürgische“ Berggeist Rübezahl, über dessen Charakter der Autor mit viel Phantasie und Augenzwinkern zu fabulieren weiß.
Der fiktive Briefwechsel zwischen dem Autor und dem „Geist“ lässt Herrn „Zaunkönig“ dabei zur Hochform auflaufen. (Zusammenfassung von Friedrich)
Chapters
1 Statt der Vorrede 1 min 2 Erstes Kapitel - Welches der Langenweile Thür‘ und Thor öffnet 3 min 3 Zweites Kapitel - Klärchen 4 min 4 Drittes Kapitel - Worinnen mehr Edelmuth als Wahrscheinlichkeit enthalten ist 7 min 5 Viertes Kapitel - Das sich mit einer Subskription endigt 5 min 6 Fünftes Kapitel - Die Wölfin rächt sich an Klärchen 4 min 7 Sechstes Kapitel - Worin eine Eigenschaft des Röckchens an den Tag kommt, die ihm zu keiner Empfehlung gereichen wird 6 min 8 Siebentes Kapitel - Welches eine neue Person einführt 5 min 9 Achtes Kapitel - Worin ohne Zweifel die Ohrfeige das treffendste ist 4 min 10 Neuntes Kapitel - Chirurgische Operationen 5 min 11 Zehntes Kapitel - Welches unter andern vom Schein-Schlafe spricht, und die Augen des Lesers vielleicht zu einem wirklichen veranlassen wird 4 min 12 Eilftes Kapitel - Das hoffentlich mit all seinem Lärmen den Leser nicht aus der Ruhe stören wird, worin ihn das vorige wiegte 4 min 13 Zwölftes Kapitel - Woran man sehen kann, daß Klärchens Heroismus nicht weit her ist 6 min 14 Dreizehntes Kapitel - Worin ich zwei Ritter in eine philosophische Untersuchung gerathen lasse 8 min 15 Vierzehntes Kapitel - Welches sich mit keiner blosen Titular-Ohnmacht endigt 4 min 16 Fünfzehntes Kapitel - Mit welchem die Geschichte anfängt wunderbarer, wenn auch nicht bewundernswürdiger zu werden 7 min 17 Sechszehntes Kapitel - Worin der Name eines Luftschiffers vorkommt 5 min 18 Siebzehntes Kapitel - Welches für das Amüsement des Lesers sehr wenig thun wird 4 min 19 Achtzehntes Kapitel - Dem der Leser eine Überschrift nach eignem Gefallen geben mag 5 min 20 Neunzehntes Kapitel - Worin die Hauptsache eine Reparatur ist 5 min 21 Zwanzigstes Kapitel - Ein Abentheuer 6 min 22 Ein und zwanzigstes Kapitel - Worin unter andern von einer Prachtausgabe: aber nicht dieses Mährchens: die Rede ist 7 min 23 Zwei und zwanzigstes Kapitel - Welches eine Dedikation enthält 3 min 24 Drei und zwanzigstes Kapitel - Dessen Trockenheit vielleicht durch wäßrige Theile: gemildert wird 3 min 25 Vier und zwanzigstes Kapitel - Lauter Jammer 4 min 26 Fünf und zwanzigstes Kapitel - Worin eine Hypothese gewagt wird, die sich von vielen ihrer Schwestern wenigstens durch ein bescheidenes v i e l l e i c h t auszeichnet 5 min 27 Sechs und zwanzigstes Kapitel - Schnupftücher herbei!!! 4 min 28 Sieben und zwanzigstes Kapitel - Worin ein Geist erscheint, vor dem ich mich nicht fürchten würde 9 min 29 Acht und zwanzigstes Kapitel - Welches unter andern eine Preisfrage enthält 10 min 30 Neun und zwanzigstes Kapitel - Szenen à la Louvet 4 min 31 Dreißigstes Kapitel - Stumme Personen treten auf 4 min 32 Ein und dreißigstes Kapitel - Worin ich mich mehr als honnet zeige 3 min 33 Zwei und dreißigstes Kapitel - Worin der beste Stuzer, der im ganzen Buche vorkommt, zum ersten Male auftritt 5 min 34 Drei und dreißigstes Kapitel - Unser bester Stuzer hält Wort 7 min 35 Vier und dreißigstes Kapitel - Worin Klärchen hoffen läßt, interessant zu werden 4 min 36 Fünf und dreißigstes Kapitel - Dessen Trauben ich mir für meinen künftigen Weinberg ausbitten möchte 7 min 37 Sechs und dreißigstes Kapitel - Worin Vögel auffliegen, wie ich sie für mein künftiges Ritterguth wünsche, wenn es die hohe Jagd haben sollte 5 min 38 Sieben und dreißigstes Kapitel - So geht‘s, wenn man seinen Neigungen die Zügel läßt 3 min 39 Acht und dreißigstes Kapitel - Worin zum Troste meiner Leserinnen wieder einmal ein hübscher Jüngling auftritt 5 min 40 Neun und dreißigstes Kapitel - Welches Sachen enthält, die wir uns vielleicht eingebildet haben 8 min 41 Vierzigstes Kapitel - Worin gezeigt wird, daß ein Schriftsteller vor Andern etwas voraus habe 6 min 42 Ein und vierzigstes Kapitel - Worin eine alte Bekannte erscheint 6 min 43 Zwei und vierzigstes Kapitel - Worin es donnert 4 min 44 Drei und vierzigstes Kapitel - Welches mit einer Leichenrede beschließt 4 min 45 Vier und vierzigstes Kapitel - Das einen Mann aufstellt, der weniger gemein handelt, als er spricht 12 min 46 Fünf und vierzigstes Kapitel - Worin das letzte der Anfang wichtiger historischer Notizen ist 4 min 47 Sechs und vierzigstes Kapitel - Fortsetzung der Notizen 5 min 48 Sieben und vierzigstes Kapitel - Worin des Mannes Benehmen anstößiger wird 4 min 49 Acht und vierzigstes Kapitel - Das sich mit der Anzeige des schlechten Gehalts seiner Oraisons fünebres schließt 3 min 50 Neun und vierzigstes Kapitel - Eine Rübezahlsche Sommerlustbarkeit 4 min 51 Funfzigstes Kapitel - Welches in einer Note die Gewissenhaftigkeit des Herausgebers beurkundet 7 min 52 Ein und funfzigstes Kapitel - Klärchens Skeptizismus 4 min 53 Zwei und funfzigstes Kapitel - Das eine große Veränderung anzeigt 3 min 54 Drei und funfzigstes Kapitel - Der Himmel ist gar trübe, es scheint nicht Mond noch Stern 5 min 55 Vier und funfzigstes Kapitel - Worin die Sache immer toller wird 5 min 56 Fünf und funfzigstes Kapitel - In dem ein großes Unglück zum Vorschein kommt 5 min 57 Sechs und funfzigstes Kapitel - Worin die Frömmigkeit eines Betrugs, aber freilich etwas spät, an den Tag kommt 3 min 58 Sieben und funfzigstes Kapitel - Wozu eigentlich ein Kupfer gehörte 5 min 59 Acht und funfzigstes Kapitel - In dem ich, zur Ergözung der Liebhaber von Rittergeschichten, Schwerter klirren lasse 3 min 60 Neun und funfzigstes Kapitel - Wodurch ich mich bei einigen zu insinuiren hoffe 10 min 61 Sechszigstes Kapitel - Dessen Eingang meinen Unwillen über das strafbare Betragen der letzten Kapitel zu erkennen giebt 5 min 62 Ein und sechszigstes Kapitel - Eine Erkennungsszene nebst einer sehr kurz abgefertigten Episode 5 min 63 Zwei und sechszigstes Kapitel - Worin sogar schon des Doktors Lutherz zu Meißen gedacht wird 4 min 64 Drei und sechszigstes Kapitel - Welches nicht übel zu nehmen bittet, daß sein Turnier nicht weitläufiger beschrieben ist 9 min 65 Vier und sechszigstes Kapitel - Worin des Ritters aus der Ferne wieder gedacht wird 8 min 66 Fünf und sechszigstes Kapitel - Die Probe 11 min 67 Sechs und sechszigstes Kapitel - Wieder eine Deportation 8 min 68 Sieben und sechszigstes Kapitel - Welches eine Abhandlung enthält, der manches Journal die Aufnahme versagen würde 4 min 69 Acht und sechszigstes Kapitel - Worin Klärchen Trost findet, aber schlechten 3 min 70 Neun und sechszigstes Kapitel - Ein Hochzeitbitter 5 min 71 Siebzigstes Kapitel - Welches den Vorzug der Kürze über manches andre erhebt 3 min 72 Ein und siebzigstes Kapitel - Worin rationale Spiegel erscheinen 5 min 73 Zwei und siebzigstes Kapitel - Aus welchem sehr verwirrte Reden hervorgehen 4 min 74 Drei und siebzigstes Kapitel - Dessen Anstalten und Projekte vielleicht Beherzigung verdienen 4 min 75 Vier und siebzigstes Kapitel - Welches das Publikum am Ende noch um eine ansehnliche Parthie Freudentränen betrügt 5 min 76 Fünf und siebzigstes Kapitel - In welchem den Hochzeitsgästen ein sonderbarer Streich arriviert 4 min 77 Sechs und siebzigstes Kapitel - Dessen Mine mir zu ernsthaft vorkommt 5 min 78 Sieben und siebzigstes Kapitel - Worin, vielleicht der Gewohnheit zu Liebe, ein mächtiger Bösewicht dargestellt wird und das heimliche Gericht, aber leider! Nur im Hintergrunde erscheint 5 min 79 Acht und siebzigstes Kapitel - Vom Tod und Sterben 6 min 80 Neun und siebzigstes Kapitel - In dem ein ordentlicher Drache angestellt ist 7 min 81 Achtzigstes Kapitel - Welches mit einem Renommisten prangt 8 min 82 Ein und achtzigstes Kapitel - Worin Margarethe durch etwas Alltägliches ihren brillanten Verstand beweißt 4 min 83 Zwei und achtzigstes Kapitel - Welches ein ziemlich unnatürliches Projekt aufstellt 4 min 84 Drei und achtzigstes Kapitel - Worin von der Ausführung des Projekts Nachricht zu finden ist 4 min 85 Vier und achtzigstes Kapitel - Dem die Sonderbarkeiten nicht abgehen 5 min 86 Fünf und achtzigstes Kapitel - Rübezahl verspricht eine Erzählung ohne Abschweifungen 13 min 87 Sechs und achtzigstes Kapitel - Lauter Rübezahlsches Geschwätz 4 min 88 Sieben und achtzigstes Kapitel - Rübezahl beträgt sich mit Würde 5 min 89 Acht und achtzigstes Kapitel - In welchem ein Trank vorkommt, der nicht mehr zu haben ist 5 min 90 Neun und achtzigstes Kapitel - Welches eben so gut das letzte hätte genannt werden können 47 min